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Betreuung von Pflegebedürftigen oder älteren Menschen in der Corona-Krise

Erfahrungen und Lösungsansätze

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Soziale Kontakte werden aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus zunehmend unterbunden. Das ist wichtig, um alle Menschen, aber insbesondere gefährdete Bevölkerungsgruppen, vor einer Ansteckung zu schützen. Und, weil wir alles dafür tun müssen, dass die Fallzahlen weniger sprunghaft ansteigen als wir das bspw. in Italien beobachten, damit unser Gesundheitssystem nicht plötzlich überlastet wird.

Zu den gefährdeten Bevölkerungsgruppen gehören ältere oder pflegebedürftige Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Sie haben ein besonders hohes Risiko, bei einer Infektion mit dem Coronavirus schwere oder sogar lebensbedrohliche Verläufe zu erleben. Durch die Unterbindung der sozialen Kontakte brechen aber auch Betreuungs- und Entlastungsangebote weg, mit denen gerade sie oder ihre Angehörigen unterstützt wurden.

Wie können wir diese Menschen aktuell trotzdem unterstützen? Welche Wege gibt es, gerade in Krisenzeiten, sich gegenseitig zu helfen? Wie kann unser Gesundheitssystem in der Krise gestützt werden?

Wir möchten Ihnen hier Erfahrungen und Berichte engagierter Initiativen vorstellen, aus denen wir gemeinsam voneinander lernen können.

Bei Fragen zu diesen Projekten oder Anregungen erreichen Sie uns gerne unter awards@spectrumk.de.

Wir danken allen Menschen, die sich in der aktuellen Situation für andere Menschen einsetzen und diese unterstützen! Ganz besonders sprechen wir dem Pflegepersonal und den Ärzten*innen, die sich in der aktuellen Situation für unser aller Gesundheit einsetzen, unseren Respekt aus. Aber natürlich auch allen anderen Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten.

„Ich bin im Wald“ – Ausflug per VR-Brille im Seniorenheim

Abwechslung, Anregung und Aufmunterung in den Alltag der Bewohner von Pflegeeinrichtungen zu bringen – das ist aufgrund der gebotenen Reduzierung der Kontakte aktuell schwierig. Im DRK-Seniorenheim Rheingrafenstein entstand spontan eine Idee, wie durch den Einsatz von Virtual Reality Abhilfe geschaffen werden kann.

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Rockdown statt Lockdown – Musik und Lebensfreude für Menschen mit Demenz

Um ältere oder pflegebedürftige Menschen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen, mussten viele Pflegeeinrichtungen Besuchsverbote aussprechen. Das Netzwerk Lebensqualität für Generationen hat Lösungen entwickelt, wie trotzdem ein persönlicher Austausch mit den Angehörigen stattfinden kann.

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Halt in der Krisensituation – Seelsorge und Glaube virtuell

Gerade in Krisensituation gibt der Glaube vielen Menschen halt. Das Pastoralteam der Pfarreinengemeinschaft Gesmold/Wellingholzhausen, Gründungsort der Türöffner-Initiative, die 2018 den Marie Simon Pflegepreis verliehen bekam, hat wie viele andere einen Weg gefunden, Gottesdienste und kirchlichen Beistand auch in der Corona-Krise virtuell zu vermitteln.

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Gesellschaft spielt – und näht!

Gastbeitrag: Petra Fuchs, Vorsitzende des Vereins „Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V.“ aus Pfarrkirchen, Bayern, sprach mit der Deutschen Fernsehlotterie über virtuelle Spielzimmer – und Gummibänder.

Lesen Sie mehr im Online-Magazin „Du bist ein Gewinn“ der Deutschen Fernsehlotterie:

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Hospizarbeit in der Corona-Krise: Neue Gesten der Anteilnahme

Gastbeitrag: Mareike Fuchs leitet das Hospiz Hamburg Leuchtfeuer. Im Interview mit der Deutschen Fernsehlotterie spricht sie über den Konflikt, den die amtliche Besucherregelung für die Hospizarbeit mit sich bringt, über die Herausforderung, neue Gesten der Anteilnahme zu entwickeln, und über kleine Lichtblicke, von denen sie hofft, dass unsere Gesellschaft diese auch über die Corona-Krise hinausträgt.

Lesen Sie mehr im Online-Magazin „Du bist ein Gewinn“ der Deutschen Fernsehlotterie:

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Nähe trotz Kontaktbeschränkungen –
Chancen und Grenzen der Digitalisierung in Pflegeeinrichtungen

Um ältere oder pflegebedürftige Menschen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen, mussten viele Pflegeeinrichtungen Besuchsverbote aussprechen. Das Netzwerk Lebensqualität für Generationen hat Lösungen entwickelt, wie trotzdem ein persönlicher Austausch mit den Angehörigen stattfinden kann.

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Gemeinsam Nähe(n) – füreinander da sein, auch in der Krise

Menschen sollten in jeder Lebenslage füreinander da sein. Die Ehrenamtlichen der „Türöffner“-Initiative finden daher auch in Krisenzeiten Möglichkeiten, sich gemeinsam für andere zu engagieren, zum Beispiel. über das Projekt „Gemeinsam Nähe(n)“. Lesen Sie mehr über Halt und Nähe in Zeiten von ‚Social Distancing‘.

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Gegen Verunsicherung und soziale Isolation –
Videosprechstunde der Alzheimer Gesellschaft München e. V.

Zum Schutz der Betroffenen, aber auch der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, vor einer Infektion mit dem Coronavirus musste die Alzheimer Gesellschaft München e. V. alle Angebote einstellen, die einen persönlichen Kontakt der Menschen untereinander erfordern. Um die Betroffenen in der aktuellen Situation aber nicht alleine zu lassen, wurde die Einführung der neuen Videosprechstunde vorgezogen. Im Interview mit Tobias Bartschinski, Geschäftsführer der Alzheimer Gesellschaft München e.V.

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