Agenda – 5. Berliner Pflegekonferenz – 8. & 9. November 2018

UhrzeitAgenda
08:30 UhrEinlass, Registrierung Teilnehmer
09:30 UhrNominees@Breakfast – gut vernetzt in den Tag
09:30 UhrPressefrühstück
11:00 UhrPlenum, Gesamtmoderation Bärbel Schäfer, Journalistin, Autorin und Moderatorin
Grußwort Yves Rawiel, Geschäftsführer spectrumK GmbH und Initiator der Berliner Pflegekonferenz
Key Notes im Plenum
11:10 UhrEröffnungsvortrag, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus,Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung
11:30 UhrGrußwort, Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung von Berlin
11:50 UhrGrußwort, S. E. Doan Xuan Hung, Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Sozialistischen Republik Vietnam in der Bundesrepublik Deutschland
12:05 UhrVortrag, Nguyen Ngoc Quynh, Abteilung für Vietnamesische Arbeiter im Ausland, Ministerium für Arbeit, Kriegsversehrte und Soziales
12:25 UhrMittagspause
Fachvorträge im Plenum
13:30 UhrHarald Kuhne, Ministerialdirektor, Leiter der Zentralabteilung, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
13:50 UhrThorsten Rolfsmeier, Geschäftsbereichsleiter des Internationalen Personalservice in der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), Bundesagentur für Arbeit
14:10 UhrDr. Matthias Wismar, Senior Health Policy Analyst, European Observatory on Health Systems and Policies, WHO European Centre for Health Policy
14:30 UhrKaffeepause
15:00 UhrParallele Fachforen
Fachforum 1: Fachkräftemangel in der Pflege - bietet die Rekrutierung von Fachkräften im Ausland einen Ausweg?
Fachforum 2: Flächendeckende Versorgung im ländlichen Raum (Deutscher Landkreistag)
Fachforum 3: Die Zukunft des Pflegeberufs im digitalen Wandel
Fachforum 4: Leben mit Demenz (Diskussionsrunde)
Fachforum 5: Rund um betreut – Vermittlung von Betreuungspersonen aus Osteuropa
17:00 UhrKaffeepause
17:15 -
18:15 Uhr
Fachausstellung mit Symposien und Schulungsangeboten
17:15 Uhr – Symposium am Gemeinschaftsstand der BKK VBU, ROTE NASEN Deutschland e.V. und Froach Media GmbH
17:30 Uhr – Demenzschulung (spectrumK)
17:30 Uhr – Neue Richtlinien und Empfehlungen zur Pflegeberatung (spectrumK)
18:00 UhrEinlass zur Abendveranstaltung
19:00 UhrBegrüßung zur Abendveranstaltung, Bärbel Schäfer, Gesamtmoderation
Grußwort, Yves Rawiel, Geschäftsführer spectrumK GmbH und Initiator der Berliner Pflegekonferenz
Eröffnung, Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Verleihung des Otto Heinemann Preises
Einführung und Vorstellung der nominierten Unternehmen:
Dr. Achim Dercks, Stv. Hauptgeschäftsführer, DIHK | Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
und Holger Schwannecke, Generalsekretär, Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Laudatio und Preisübergabe:
Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer
Verleihung Sonderpreis: Brigitte Gross, Direktorin Deutsche Rentenversicherung Bund
Verleihung des Marie Simon Pflegepreises
Einführung:
Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
Vorstellung der nominierten Projekte:
Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr, Stv. Vorsitzende, BAGSO e.V.
und Dagmar Hirche, Vorsitzende, Wege aus der Einsamkeit e.V. (Preisträger Marie Simon Pflegepreis 2016)
Laudatio und Preisübergabe:
Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung
21:00 UhrDinnerempfang mit Live-Musik
23:00 UhrEnde der Veranstaltung
* angefragt
UhrzeitAgenda
08:30 UhrEinlass, Registrierung Teilnehmer
09:30 -
11:30 Uhr
World Café: Pflegende Angehörige – Deutschlands größter Pflegedienst:
Welche Hilfe brauchen die Helfer? (Techniker Krankenkasse)
10:00 UhrParallele Fachforen
Fachforum 6: Entlassen, aber nicht verlassen –patientenorientiertes Entlassmanagement
Fachforum 7: Daheim statt im Heim – bedarfsgerechte Wohn- und Pflegekonzepte (Deutscher Städt- und Gemeindebund
Fachforum 8: Prävention und Rehabilitation auch bei Pflegebedürftigkeit
Fachforum 9: Kinder und Jugendliche mit Pflegeverantwortung
Fachforum 10: Rheinland-Pfalz – Gut leben im Alter
12:00 UhrMittagspause
13:00 UhrPlenum, Gesamtmoderation Bärbel Schäfer
Key Notes im Plenum
13:00 UhrMalu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz
13:20 UhrFranz Wagner, Präsident, Deutscher Pflegerat e.V.
13:40 UhrThomas Ballast, Stv. Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse
14:00 UhrProf. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Mitglied des Deutschen Ethikrates
14:20 UhrPodiumsdiskussion: Pflege und Sorge – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Hat das Teilleistungssystem der Pflegeversicherung eine Zukunft?
Moderation Bärbel Schäfer und Prof. Dr. Reinhold Roski, Herausgeber Monitor Pflege
Mitwirkende:
Einführung: Christian Zahn, Präsident der Association Internationale de la Mutualité (AIM),
Impulsvortrag:
Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz,
Prof. Dr. Heinz Rothgang, SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen,
Dr. Peter Pick, Geschäftsführer, MDS e. V.,
Dr. Volker Hansen, Leiter der Abteilung Soziale Sicherung, BDA | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbänd,
Thorsten Mittag, Referent Altenhilfe und Pflege, Der Paritätische Gesamtverband
15:50 UhrSchlussbetrachtung und Ausblick, Yves Rawiel, Geschäftsführer spectrumK GmbH und Initiator der Berliner Pflegekonferenz
16:00 UhrAbschluss-Kaffee
16:15 UhrEnde der Konferenz
* angefragt
UhrzeitProgramm
15:00 UhrBeginn der Fachforen (parallel)
Fachforum 1:Fachkräftemangel in der Pflege – bietet die Rekrutierung von Fachkräften im Ausland einen Ausweg?
Um dem Fachkräftemangel in der Pflege wirksam zu begegnen, sollen Pflegefachkräfte verstärkt im Ausland rekrutiert werden. Kritiker betrachten die bisherigen Programme als gescheitert. In diesem Fachforum werden Lösungswege aufgezeigt und diskutiert, wie dies in der Praxis dennoch gelingen kann.
Moderation:Thomas Greiner, Präsident, Arbeitgeberverband Pflege e.V.
Vortrag 1:Kristina K. Heinkele, Projektmanagement, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Vortrag 2:Dr. Gabriela Soskuty, Senior Vice President Global Government Affairs & Market Access, B. Braun Melsungen AG
Vortrag 3:Dr. René Herrmann, Geschäftsführer, Vivantes Forum für Senioren GmbH
Vortrag 4:Ulrike Steinecke, International Affairs and Cooperation Manager, ZAB - Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH
Fachforum 2:Flächendeckende Versorgung im ländlichen Raum (Deutscher Landkreistag)
Gut Versorgt für ein gesundes Altern. Welche lokalen Rahmenbedingungen und Potentiale sind vorhanden? Wo gibt es dringenden Handlungsbedarf? An Hand von Best Practice Beispielen aus dem In- und Ausland werden verschiedene Lösungsansätze vorgestellt und zwischen Experten und Betroffenen erörtert.
Moderation:Dr. Irene Vorholz, Beigeordnete und Sozialdezernentin, Deutscher Landkreistag
Vortrag 1:Prof. Dr. Kerstin Hämel, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld
Vortrag 2:Rudolf Dangelmayr, Kreisoberverwaltungsrat und Dezernent für Jugend und Soziales, Landratsamt Göppingen
und Isabell Schröder, Altenhilfefachberatung, Landratsamt Göppingen
Vortrag 3:Michael Motzek, Fachbereichsleiter Soziales und Gesundheit, Landkreis Grafschaft Bentheim
Vortrag 4:Klaus Peter Schellhaas, Landrat, Landkreis Darmstadt-Dieburg
Fachforum 3:Die Zukunft des Pflegeberufs im digitalen Wandel
Welchen Beitrag kann moderne Technik zu guter Pflegearbeit leisten? Warum kann gerade der Pflegeberuf von der Digitalisierung profitieren? Und wie können diese Technologien alltagstauglich implementiert und die dafür erforderlichen Technikkompetenzen erfolgreich vermittelt werden? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt dieses Fachforums.
Moderation:Christine Weiß, Seniormanagerin, Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Vortrag 1:Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege, Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar
Vortrag 2:Iris Meyenburg-Altwarg, Geschäftsführung Pflege und Leitung der Bildungsakademie Pflege, Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Vortrag 3:Tobias Kley, Leiter Innovation und Technik, Evangelisches Johannesstift Altenhilfe gGmbH
Vortrag 4:Marius Greuèl, Projektleiter Versorgungsforschung, Projekt ROBINA
Fachforum 4:Leben mit Demenz (Diskussionsrunde)
Ziel dieses Fachforums ist es, eine potentialorientierte Sichtweise auf Menschen mit Demenz zu vermitteln. Im Fokus stehen dabei folgende Fragen: Wie ist ein gutes Leben für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen möglich? Wie müssen wir dafür unsere Lebensräume gestalten? Und welche Möglichkeiten gibt es, um Alltagskompetenzen zu erhalten?
Moderation:Sabine Jansen, Geschäftsführerin, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Vortrag 1:Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Leiterin der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung, Institut für Public Health und Pflegewissenschaft (IPP), Universität Bremen
Vortrag 2:Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung, Psychiatrische Universitätsklinik Erlangen / Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Statement 1:Katja Dierich, Geschäftsführerin, Qualitätsverbundes Netzwerk im Alter – Pankow e.V.
Statement 2:Bernd Heise und Hilde Eickhoff, Mitglied im Beirat „Leben mit Demenz“ der DAlzG und Angehörige
Statement 3:Sabine L. Distler, Geschäftsführerin, Curatorium Altern gestalten gGmbH
Fachforum 5:Rund um betreut – Vermittlung von Pflegepersonen aus Osteuropa
Bis zu 300 000 Menschen aus Osteuropa, wohnen und arbeiten in deutschen Haushalten, wo sie Pflegebedürftige betreuen. Viele dieser Pflegekräfte kommen über Vermittlungsagenturen, die oft mit einer „24-Stunden-Pflege“ werben. Dieses Forum zeigt Lösungen auf bei aufkommenden Problemen und sucht Antworten auf Fragen zur legalen Gestaltung von Beschäftigungsverhältnissen und gibt zugleich einen Überblick zu verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten.
Moderation:Martina Rosenberg, Autorin und Journalistin
Vortrag 1:Katrin Andruschow, Projektleiterin für Gesundheit und Pflege, Stiftung Warentest
Vortrag 2:Prof. Dr. rer. pol. Bernhard Emunds, Professor für Christliche Gesellschaftsethik und Sozialphilosophie, Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts, Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Vortrag 3:Frederic Seebohm, Rechtsanwalt und Vorsorgeanwalt, Geschäftsführer, Verband für häusliche Betreuung und Pflege e. V. (VHBP)
Vortrag 4:Thomas Nöllen, Teamleiter Pflege, spectrumK GmbH
Statement:Gerda Dilger, Initiatorin und Projektleiterin, Caritas-Konferenzen Deutschlands, Diözesanverband Freiburg e.V. – Das Netzwerk von Ehrenamtlichen
UhrzeitProgramm
10:00 UhrBeginn der Fachforen (parallel)
Fachforum 6:Entlassen, aber nicht verlassen – patientenorientiertes Entlassmanagement
In einer alternden Gesellschaft steigt das Risiko für Mehrfacherkrankungen und damit einhergehenden poststationären Versorgungsproblemen. In diesem Fachforum diskutieren Experten verschiedene Projekte, wie die Anschlussversorgung von Patienten nach individuellen Erfordernissen sichergestellt werden kann, ohne stationäre und ambulante Einrichtungen zu überfordern.
Moderation:Torsten Rantzsch, Vorstand und Pflegedirektor, Universitätsklinikum Düsseldorf
Vortrag 1:Carolin Drößler, Referentin Pflegepolitik, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Vortrag 2:Ansgar Jonietz, Geschäftsführer, "Was hab’ ich?" gemeinnützige GmbH
Vortrag 3:Helene Maucher, Pflegedirektorin, RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH
Vortrag 4:Anke Richter-Scheer, Vorsitzende, Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V.
Vortrag 5:Thomas Nöllen, Teamleiter Pflege, spectrumK GmbH
Fachforum 7:Daheim statt im Heim – bedarfsgerechte Wohn- und Pflegekonzepte (Deutscher Städte- und Gemeindebund)
In diesem Forum wird an Beispielen aus der Praxis demonstriert, wie durch den gezielten Technikeinsatz ein selbstbestimmtes Leben gelingen und der Verbleib in der Häuslichkeit auch im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit sichergestellt werden kann. Intensiv diskutiert wird dabei auch die Frage wie pflegende Angehörige durch eine Verbesserung der Versorgungsinfrastruktur entlastet werden.
Moderation:Uwe Lübking, Beigeordneter Dezernat I, Deutscher Städte- und Gemeindebund
Vortrag 1:Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit, Technischen Hochschule Deggendorf
Vortrag 2:Jens Kreutzer, Unternehmensbereichsleiter Pflege - Verträge/Qualitätsmanagement, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Vortrag 3:Andreas Horsche, Erster Bürgermeister, Gemeinde Furth
Vortrag 4:Siglinde Lebich, Geschäftsleitung, Älter werden in Eching e.V./ ASZ MGH Eching
Fachforum 8:Prävention und Rehabilitation auch bei Pflegebedürftigkeit
Auch im hohen Alter und bei Pflegebedürftigkeit sollte Gesundheitsförderung und Prävention einen hohen Stellenwert im Pflegealltag einnehmen, um weitere Einschränkungen zu verringern und die Selbständigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Implementierung gesundheitsfördernder und präventiver Maßnahmen bereitet jedoch weiterhin Probleme. Beispiele, wie diese überwunden werden können stehen im Fokus dieses Fachforums.
Moderation:Prof. Dr. Heinz Rothgang, Vorstand, SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen
Vortrag 1:Anke Tempelmann, Projektleiterin QualiPEP, AOK-Bundesverband
Vortrag 2:Katja Dierich, Geschäftsführerin, Qualitätsverbund Netzwerk im Alter – Pankow e.V.
Projektpräsentation:Astrid Salomon, Referentin Prävention, BKK Verkehrsbau Union (BKK VBU)
Projekt 1:Gunnar Reinhardt, Gesellschafter & Geschäftsführer, Froach Media GmbH
Projekt 2:Reinhard Horstkotte, Künstlerischer Leiterr, ROTE NASEN Deutschland e.V.
Fachforum 9:Kinder und Jugendliche mit Pflegeverantwortung
Pflegende Kinder und Jugendliche werden oft als pflegende Angehörige übersehen. Dabei überfordert Kinder und Jugendliche kaum etwas so sehr, wie die Pflegebedürftigkeit eines Elternteils. Viele von ihnen brauchen Unterstützung. Wie diese aussehen kann, zeigen Projekte wie “EPYC - Empowering Professionals to support Young Carers”, Nummer bei Kummer oder KidKit.
Moderation:Frank Schumann, Leiter der Fachstelle für pflegende Angehörige, Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V.
Vortrag 1:Prof. Dr. Sabine Metzing, Professur Pflegewissenschaft, Schwerpunkt Kinder und Jugendliche, Universität Witten/Herdecke
Vortrag 2:Gabriele Tammen-Parr, Pflege in Not und
Benjamin Salzmann, Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V
Vortrag 3:Prof. Dr. Michael Klein, Leiter Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP), Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW)
Fachforum 10:Rheinland-Pfalz – Gut leben im Alter
Das nationale Partnerland der Berliner Pflegekonferenz stellt Initiativen und Strategien zur Zukunft der Pflege vor, u. a. Erfahrungen mit der ersten Landespflegekammer Deutschlands
Moderation:Joachim Speicher, Abteilungsleiter Soziales und Demografie, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Vortrag 1:Jeannette Mischnick, Leiterin der Abteilung Arbeit, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Vortrag 2:Christoph Beck, Referatsleiter, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Vortrag 3:Ingeborg Germann, Leiterin Kommunikation und Netzwerkarbeit, Kuratorium Deutsche Altershilfe, Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V. Berlin
Vortrag 4:Susanne Herbel-Hilgert, Stv. Geschäftsführerin, Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
* angefragt

8. November 2018 | 17:15 – 18:15 Uhr

17:15 Uhr | Symposium am Gemeinschaftsstand der BKK VBU, ROTE NASEN Deutschland e.V. und Froach Media GmbH:
Lachen schenken – Demenz mit Humor und Leichtigkeit begegnen

Seit Ende 2017 dürfen die Betriebskrankenkassen in ganz Deutschland ROTE NASEN Clownvisiten als Präventionsleistung in stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen fördern. Fachlich ausgebildete Künstlerinnen und Künstler bringen Lachen und Lebensfreude zu Pflegebedürftigen – als Clown. Charakteristisch für die Clownarbeit ist der ressourcenorientierte Blick. Clowns nehmen die vorhandenen Ressourcen wahr und stärken diese, anstatt vermeintliche Defizite korrigieren zu wollen. Der Schlüssel zu einem Dialog liegt in der Begegnung auf Augenhöhe. ROTE NASEN Clowns schaffen es sogar, dass scheinbar teilnahmslose und entrückte Menschen aktiv werden, Interesse an der Umgebung haben und wieder Lebensfreude empfinden. Mehr Leichtigkeit im Umgang mit Demenz – erfahren Sie, wie das gehen kann!


17:30 Uhr | Demenzschulung (spectrumK)
Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko an Demenz zu erkranken. Aufgrund der Veränderungen im Verhalten ist die Betreuung der Betroffenen für Pflegende eine enorme Herausforderung. Mit unserer Demenzschulung möchten wir Pflegenden die Ursachen und mögliche Verläufe einer Demenzerkrankung erläutern und Verständnis für die Veränderungen im Verhalten der veränderten Menschen schaffen. Wir geben Hilfen und wichtige Tipps an die Hand, z. B. wie Verständnisprobleme erkannt und kommunikativ gelöst werden können oder wie durch gezielte Biografiearbeit das Gedächtnis der Betroffenen trainiert werden kann. Außerdem werden Möglichkeiten thematisiert, wie pflegende Angehörige Entlastung und Unterstützung von den Pflegekassen erhalten können. Die Schulung richtet sich an Pflegende (sowohl pflegende Angehörige als auch professionell Pflegende), ehrenamtliche, aber auch an Mitarbeiter von Pflegekassen und Einrichtungen des Gesundheitswesens.


17:30 | Neue Richtlinien und Empfehlungen zur Pflegeberatung (spectrumK)
Seit Mai diesen Jahres gelten die neuen Richtlinien und Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes zur einheitlichen Durchführung der Pflegeberatung nach § 7a SGB XI. Mit unserer Schulung informieren wir Pflegberater und Interessierte über die Inhalte der neuen Richtlinien und deren praktische Ausgestaltung im Beratungsalltag. Außerdem stellen wir die Empfehlungen vor, die sowohl für die erforderliche Anzahl, als auch die Qualifikation und Fortbildung der Pflegeberaterinnen und Pflegeberater vom GKV-Spitzenverband gegeben wurden.

9. November 2018 | 09:30 – 11:30 Uhr

World Café: Pflegende Angehörige – Deutschlands größter Pflegedienst: Welche Hilfe brauchen die Helfer? (Techniker Krankenkasse)

Die öffentliche und politische Diskussion rund um die Pflege setzt einen klaren Schwerpunkt auf die Situation professionell Pflegender. Weitgehend im Schatten dieser Debatte leisten gleichzeitig informell Pflegende noch immer den Löwenanteil in der Unterstützung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Angehörige aber auch Freunde und Nachbarn unterstützen über 70 Prozent der rund 3 Millionen Pflegebedürftigen der Republik. Der Workshop „Pflegende Angehörige – Deutschlands größter Pflegedienst: Welche Hilfe brauchen die Helfer? “ rückt diese Pflegenden Angehörigen in den Fokus. Im Format eines ’World Café’ unter der Moderation von Georg van Elst (Leiter Pflegeleistungen der Techniker Krankenkasse) diskutieren die Teilnehmer Ansätze und Strategien für aktuelle und zukünftige Herausforderungen in der Pflege: Was entlastet Pflegende Angehörige wirklich, wie wird das Tabuthema eigene Pflegebedürftigkeit salonfähig? Ist die Digitalisierung das Allheilmittel angesichts des Anstiegs der Pflegebedürftigen? Und: Was hat das PSG II informell Pflegenden gebracht?